
Die aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ist für Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung ein herausforderndes Ziel: Selbstbestimmtes Leben und Wohnen, berufliche Integration, die Wahl von Lebenspartnern sowie die aktive Teilnahme am kulturellen und gesellschaftlichen Leben sind keine Selbstverständlichkeit. Mitarbeiter und Angebotsqualität müssen daher dem im Behinderungsbild begründeten Anspruch an soziale und kommunikative Kompetenzen, Professionalität und Autismus relevante Fachlichkeit entsprechen.
Vor dem Hintergrund der politischen Vorgabe „ambulant vor stationär“ plant autismus Köln/ Bonn e.V. innerhalb eines abgestuften autismusspezifischen Maßnahmesystems den Aufbau von weiteren ambulanten pädagogischen, therapeutischen und pflegerischen Hilfe-Mix Angeboten (Case-Management).
Für Menschen mit situativem, zeitweise pädagogischem/ therapeutischem/ pflegerischem Unterstützungs- und Betreuungsbedarf soll in Kürze das Betreute Wohnen angeboten werden.
Die Projekte werden in vorhandene, örtliche stabile Netzwerke (Ärzte, Therapeuten, Pflegedienste, Versorgungs- und Freizeitangebote, ehrenamtliche Helfer etc.) mit geeigneten Rahmenbedingungen eingebunden und mittels zugeschnittener Assistenz und Hilfe realisiert.
Weiterführende Literatur: