
Vom 16.10.2010 – 22.10.2010 plant autismus Köln/Bonn e.V. eine 1-wöchige Jugendreise für Menschen mit Autismus nach Tondorf mitten im Naturzentrum Eifel. Die Teilnehmer sind in einem freundlich und zuvorkommend geführten Gruppenhaus untergebracht. Wie im vergangenen Jahr werden wir auch in diesem Jahr ausschließlich eine 1 zu 1 Betreuung anbieten.
Im November 2007 erklärte die UN den 2. April eines jeden Jahres zu dem Tag, an dem die Mitgliedsstaaten aufgerufen sind, in ihrem Land das Bewusstsein für Menschen mit Autismus zu schärfen.
Aus diesem Anlass veranstaltet der Landesverband Autismus NRW e.V. zusammen mit autismus Köln/Bonn e.V. am 13.04.2010 eine Fachtagung mit dem Schwerpunktthema „autismus-gerechte Arbeit“. Dazu laden wir herzlich ein!
Seit November 2009 hat der Verein autismus Köln/Bonn e.V. sein Angebot exklusiv für seine Mitglieder erweitert.
Für den Bereich der Rechtlichen Beratung steht jetzt zusätzlich Rechtsanwältin Frau Brüning-Tyrell zur Verfügung. Sie ist seit Jahren in ihrer praktischen Arbeit auf die Rechte behinderter und pflegebedürftiger Menschen spezialisiert.
Es wird für Sie als Mitglied des Vereins autismus Köln/Bonn e.V. die Möglichkeit geben, sozialrechtliche Fragenstellungen mit Frau Brüning-Tyrell in einer Erstberatung kostenlos zu erörtern.
Die sozialrechtlichen Sprechstunden finden jeweils von 17:00 bis 19:00 Uhr statt im ATZ Köln. Nähere Informationen erhalten Sie im ATZ Köln bei Frau Grass (0221 / 8019390).
Die nächsten Termine:
20.03.2010
Eine eintägige Informationsveranstaltung zum UN Welt-Autismus-Tag bietet der Verein "Leben mit Autismus Bonn und Rhein-Sieg-Kreis e.V." in der Bonner Johannesschule an.
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unterstützt Familien mit behindertem oder chronisch krankem Kind
Bei vielen Eltern löst die Mitteilung, dass ihr Kind behindert oder chronisch krank ist Unsicherheit und Sorge aus. Aber auch den behandelnden Ärztinnen und Ärzten fällt es oft schwer, Eltern mit dieser Diagnose konfrontieren zu müssen. Um sowohl Familien als auch die Ärzteschaft in dieser Situation zu unterstützen, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gemeinsam mit Verbänden der Elternselbsthilfe Informationen über das Leben mit einem behinderten oder chronisch kranken Kind zusammengestellt.
Diese sind ab sofort im Internetportal www.kindergesundheit-info.de abrufbar. Darüber hinaus stehen zwei neue Kurzbroschüren zur Verfügung. Die Broschüre „Das andere Wunschkind“ richtet sich an Ärztinnen und Ärzte und gibt Hinweise für Erstgespräche mit Eltern nach der Diagnose. Die Broschüre „Wenn es anders kommt“ dient Familien mit einem behinderten oder chronisch kranken Kind als Ratgeber und informiert unter anderem über Hilfsangebote und Beratungsstellen.
„Ihr Kind ist behindert - mit dieser Diagnose ist vieles anders als erhofft. Zwischen Besorgnis und Hoffnung müssen Eltern die neue Situation bewältigen und ihren Weg finden. Mit den neuen Materialien und dem Internetportal möchte die BZgA betroffenen Eltern wichtige Informationen an die Hand geben und Ärztinnen und Ärzte in ihrem Gespräch mit den Eltern unterstützen“, erklärt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Wenn ein Kind krank ist oder eine Behinderung hat, benötigen Eltern über therapeutische Angebote hinaus Informationen zu Rechtsfragen, zu finanziellen Hilfen, zu Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen, Fördereinrichtungen und ähnlichem. Zur Unterstützung im Alltag hat die BZgA deshalb dieses Informationsangebot entwickelt.
Die zwei Kurzbroschüren „Das andere Wunschkind“ und „Wenn es anders kommt“ werden ab sofort an Geburtskliniken, Sozialpädiatrische Zentren sowie Behindertenverbände verschickt. Sie können darüber hinaus kostenlos unter folgender Adresse bestellt werden:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 51101 Köln, Fax: 0221-8992257,
Im Rahmen des Modellprojektes „Autismus und Persönliches Budget“ ist das Berufsbildungswerk Abensberg auf der Suche nach jungen Menschen mit Autismus, die interessiert sind, ein berufliches Assessment, eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) oder eine Ausbildung im Berufsbildungswerk Abensberg mittels des persönlichen Budgets zu finanzieren.
Vortrag von Frau Brüning-Tyrell; Fachanwältin für Sozialrecht
Auch dieses Jahr veranstaltete autismus Köln/Bonn e.V. in Kooperation mit YAT- Reisen Paderborn eine Reise speziell für jugendliche Menschen mit Autismus.
Am 17.10.2009 machten sich 10 TeilnehmerInnen und 11 BetreuerInnen von Köln aus für eine Woche auf den Weg in den kleinen Ort Norken im Westerwald.
Das großzügig gestaltete Schullandheim Norken bot den Jugendlichen neben vielen Freizeitmöglichkeiten am Haus auch Sportmöglichkeiten in der näheren Umgebung.
So standen unter anderem folgende Aktivität auf dem Programm: Tierpark in Niederfischbach, Schwimmbadbesuch, Bummel durch den kleinen Ort Hachenberg, Besuch des nahe gelegenen Affen- und Vogelparks.
Insgesamt war die einwöchige Ferienfreizeit für alle Beteiligten ein voller Erfolg.
Mittwoch, 23.September 2009, 19:30 Uhr
Was passiert in Familien, wenn ihr behindertes Kind auszieht? Sind die Erfahrungen von Angehörigen nicht mehr erwünscht, wenn das Kind professionelle Betrueung benötigt? Was fangen Eltern dann mit sich an?
Mittwoch 24. Juni 2009, 19.00 Uhr
Was kann man tun, um einerseits das Vermögen zu schützen und andererseits dafür zu sorgen, dass auch ein behindertes Kind vom Erbe profitiert?
Mittwoch 22.4.09, 19:30 Uhr
Referent: Herr Frederik Pfeiffer, Diplom-Sozialpädagoge und langjähriger Mitarbeiter im ATZ Köln
Ort: Musikraum (Untergeschoss) im ATZ Köln
Der Saal der Johannesschule war mit etwa 300 Besuchern bis auf den letzten Platz gefüllt. Viele hatten einen sehr weiten Weg auf sich genommen, um bei dieser Veranstaltung dabei sein zu können. Auch die Informationsstände durften sich über reges Besucherinteresse freuen. Die Kunstausstellung mit Werken Betroffener zog ebenfalls viele in Ihren Bann.
Die lebendige und informative Vortragsreihe fand beim Publikum großen Anklang. Der mit Spannung erwartete Beitrag des Diplom Psychologen Herrn Claus Lechmann (Leiter des Autismus Therapie Zentrums Köln) war dabei der erwartete informative Höhepunkt der Veranstaltung.
Bei der „Aktion Handlung", zugunsten der beiden vollstationären Wohnheime „Haus Hommeln“ und „Haus Combüchen“ des autismus Köln / Bonn e.V. wurde ein Betrag von 1.700,- Euro gespendet.
Das diese Veranstaltung so ein Erfolg wurde, ist nicht zuletzt den vielen helfenden Händen zu verdanken.
Als Anerkennung für ihr Engagement hat Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat 28. Januar 2009 Vertreterinnen und Vertreter von etwa 60 Initiativen und Projekten aus ganz NRW zu einem Empfang in die Düsseldorfer Staatskanzlei eingeladen. Alle Initiativen und Projekte haben im vergangenen Jahr eine Förderung des Ministerpräsidenten von insgesamt 458.000 Euro erhalten. Für den Regionalverband autismus Köln/Bonn e.V. konnte Ulrich Sickmann einen Betrag in Höhe von € 3.000,00 entgegennehmen.